Der Gi ist ein traditioneller Trainingsanzug, der in Kampfkünsten wie Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ), Judo oder Karate getragen wird. Er besteht meist aus einer robusten Jacke, einer Hose und einem Gürtel, der den Rang des Trägers anzeigt.
Im Jiu-Jitsu ist der Gi nicht nur Kleidung – er ist ein aktives Werkzeug im Kampf. Griffe an Ärmel, Kragen und Hosenbeinen sind fester Bestandteil vieler Techniken und Strategien.
Merkmale eines BJJ-Gis:
Dicke Baumwolle für hohe Belastbarkeit
Verstärkte Nähte an beanspruchten Stellen
Passform: Enger als beim Judo-Gi, damit der Gegner schwerer greifen kann
Gi vs. No-Gi:
In vielen Kampfsportarten – besonders im Brazilian Jiu Jitsu – unterscheidet man zwischen Training mit Gi und No-Gi. Während man im Gi klassische Griffe am Stoff nutzt, erfordert No-Gi ganz andere Techniken, da man nur mit Rashguard und Shorts trainiert.
Was das für dein Training bedeutet – und wie sich Gi- und No-Gi-Stile im BJJ und im klassischen Jiu Jitsu unterscheiden, erfährst du hier:
BJJ vs Jiu Jitsu – die Unterschiede einfach erklärt.
Fazit:
Der Gi ist im BJJ viel mehr als nur Kleidung – er beeinflusst das gesamte Technik-Repertoire. Anfänger sollten beide Varianten ausprobieren, um ein Gefühl für die Unterschiede zu bekommen.
Häufige Fragen zum Gi
1. Was ist ein Gi?
Ein Gi ist die traditionelle Trainingskleidung in Kampfsportarten wie Judo, Karate oder BJJ. Er besteht meist aus einer Jacke, Hose und Gürtel.
2. Aus welchem Material besteht ein Gi?
Die meisten Gis sind aus Baumwolle oder einem Baumwoll-Polyester-Mix gefertigt – robust, atmungsaktiv und für intensives Training geeignet.
3. Wie pflege ich meinen Gi richtig?
Wasche ihn kalt oder bei maximal 30 °C, vermeide den Trockner und hänge ihn zum Trocknen auf, um Schrumpfen zu verhindern.
4. Gibt es Unterschiede zwischen Judo-, Karate- und BJJ-Gis?
Ja! Judo-Gis sind schwerer und widerstandsfähiger, Karate-Gis leichter und weiter geschnitten, BJJ-Gis oft enger und speziell für Grifftechniken konzipiert.
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